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Für 19 Euro dem Himmel ganz nah.

Ist billig fliegen wirklich besser?

 

von Frank Hugger

 

Sind die günstigen Preise der Billigairlines unter dem Strich wirkliche Schnäppchen? Eine Frage, die sich mancher schon gestellt haben mag und die eigentlich nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten ist. Es gilt, die möglichen Vor- und Nachteile in jedem Fall vor der Flugbuchung genauer abzuwägen, soll die geplante Erholungsreise nicht schon beim Check-In zum Ärgernis werden.

 

Es ist sechs Uhr morgens und noch sind es etwas mehr als 60 Minuten bis zum Abflug. Vor dem Ausgang zum Gate Nummer drei des winzigen Lübecker Flughafens ist bereits jetzt eine ansehnliche, rund 70 Meter messende Menschenschlange entstanden. Der provisorisch errichtete Abfertigungsbau wirkt wie ein an falscher Stelle stehendes Bierzelt und lässt bei einigen Fluggästen auch das letzte Vertrauen auf das, was ihnen bevorsteht schwinden. Ein Flug mit Ryanair, einer der bekanntesten sogenannten Low-Cost-Airlines Europas ist ein kleines Abenteuer. "Billig aber chaotisch", sagt ein älterer Herr, der heute zum ersten Mal fliegt und sich angesichts der tumultartigen Szenen nach dem Aufruf zum Boarding ganz hinten in der Schlange angestellt hat.

Wer auch beim Schlussverkauf gern ein Schnäppchen macht, den wird ein auch ein Flug mit Ryanair nicht schrecken: Wie bei einigen anderen Billiganbietern auch, gibt es bei der irischen Airline keine Sitzplatzreservierung. Viele der Ryanair-"Stammkunden" setzen deshalb spätestens beim Einsteigen in das eng bestuhlte Flugzeug energisch ihre Ellenbogen ein, um die besten Plätze zu ergattern. Auf freie Bord-Verpflegung wird bei Ryanair aus Kostengründen ebenso verzichtet, wie auf die Begrüßung und die Sicherheitserklärungen von nicht englisch sprechenden Passagieren in ihrer Muttersprache. Wer kann, muss sich die Erklärungen der Stewardess von seinem Sitznachbarn übersetzen lassen: Ryanair verlangt auch von ihren Fluggästen eine gewisse Bereitschaft zur Improvisation.

 

Die irische Fluggesellschaft ist mit ihrer "servicefreien Zone Flugzeug" leider nicht allein. So buhlen außer den Iren auch die Deutsche BA, Air Berlin, Hapag-Lloyd Express, GermanWings, Germania Express und viele andere Günstig-Flieger um die Euros der sparfreudigen Deutschen. Es gilt in jedem Fall, vor der Buchung die jeweils durchaus sehr unterschiedlichen Reise- und Geschäftsbedingungen genau zu prüfen, um nicht blind in eine Preisfalle zu tappen.

 

Lohnenswert ist bei allen Anbietern der Blick auf Abflug- und Ankunftsflughafen. Ryanair zum Beispiel steuert gern preisgünstige, aber von den Metropolen weit entfernte Provinzflughäfen an. Die zusätzlich anfallenden Transferkosten, Flughafengebühren und Steuern lassen für die Fluggäste aus dem vermeintlichen Flugpreisschnäppchen unter dem Strich schnell ein teures Vergnügen werden.

 

Bei kurzen Flügen mag sie vielleicht noch kein Thema sein, bei Flügen von zwei und mehr Stunden ist sie jedoch nicht außer Acht zu lassen: Die Qualität der Bordverpflegung. Positiv kann hier allein Air Berlin punkten, denn die Airline, die sich im Chartergeschäft einen guten Namen erarbeitet hat, bietet neben der Sitzplatzreservierung auch auf ihren City-Shuttle-Flügen den gleichen guten Bordservice wie auf ihren Charter-Routen. Alle anderen oben genannten Airlines lassen sich die Verpflegung der Passagiere extra entlohnen.

 

Auch bei der Frage nach der Verfügbarkeit der "billigen" Plätze macht Air Berlin eine gute Figur. Hier fallen außer dem Flugpreis keine weiteren Kosten an. Viele Ziele des City-Shuttle sind schon für rund 39 Euro zu erreichen. Generell gilt: Nach geltendem Recht muss ein Mindest-Billigplatz-Kontingent von etwa 7% bereit gehalten werden. Das bedeutet, dass von 100 Passagieren mindestens 93 einen deutlich höheren Preis bezahlt haben, als im Werbeprospekt angegeben ist.

 

Der Blick ins Kleingedruckte lohnt also. Wirkliche Verlierer beim Tanz um die besten Preise gibt es aber ohnehin nicht: Die Airlines verdienen gut am Billig-Ticket-Boom, da ihre Flugzeuge in der Regel voll ausgelastet sind und schon auf kurzen Strecken gute Gewinne erwirtschaften. Und viele der Fluggäste fliegen zum ersten Mal und mit dem guten Gefühl, der großen Freiheit über den Wolken zum Schnäppchenpreis näher gekommen zu sein.

 

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Programm 2012





Rita Weinert



Liebe Medienfreunde,

wollen Sie im neuen Jahr etwas dazu lernen? Vielleicht twittern, bloggen, redigieren, Artikel schreiben oder wollen Sie Ihren ersten Fernsehbeitrag drehen?

      

Schauen Sie sich unser Seminarangebot an. Es ist bestimmt etwas für Sie dabei. Und sollte der Kurs bereits ausgebucht sein, wir nehmen Sie auf die Warteliste und rufen Sie sofort an, wenn ein Platz frei wird.

 

Packen Sie Ihre Zukunft an - wir beraten Sie gern. Falls Sie noch Fragen zu einzelnen Kursen haben, rufen Sie uns an:

040/30620-1140. 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Rita Weinert

Leiterin des Medienbüros

  



Teilnehmer äußern sich




Annette Casper hat das Seminar Presse-arbeit im November 2011 besucht. Sie schreibt: 

Ganz herzlichen Dank für das tolle PR-Seminar mit Frau Weinert und Frau Müller. Es hat mir nicht nur kompakt und knackig alles Wichtige zum Thema Pressearbeit vermittelt, es hat dabei auch richtig Spass gemacht! Und bereits jetzt, 14 Tage später, habe ich die ersten PR-Meldungen erfolgreich im Internet platziert. Die Anreise von der Schweiz hat sich wirklich gelohnt.



Michael Latz hat an dem Kurs Video-journalis-mus: Online im Oktober 2011 teilge-nommen. Er schreibt:


Viel Zeit zum Üben und die Theorie kurz und knackig - so muss ein Seminar sein. Ein klasse Einstieg für alle, die noch nie mit bewegten Bildern gearbeitet haben.Top waren auch Markus Böhnisch als Dozent, die professionelle technische Ausstattung und der faire Preis!

 

 


 

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