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In meinem ersten Berufsleben war ich Systemprogrammiererin. Als mir die Zahlen zu trocken wurden und die Menschen fehlten, studierte ich Soziologie, Psychologie und Politische Wissenschaften. Einige Jahre blieb ich anschließend im Institut für Medizin-Soziologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Als mir schließlich die Empirie zu trocken wurde, entdeckte ich, wie viel reizvoller es ist, kluge Leute zu interviewen, als selbst zu forschen. Ich entdeckte zudem das Radio und schreibe heute Radiofeatures, Porträts und Reisegeschichten und arbeite als Dozentin in der journalistischen Aus- und Weiterbildung.
Im Medienbüro erarbeitet Barbara Mannitz mit den Teilnehmern Mini-Features und leitet das Interviewtraining (für diese Kurse stehen momentan keine Termine fest):
Wissenschaftssendungen im Radio - neue Forschungsergebnisse, Hintergrundinformationen zu aktuellen Alltagsproblemen und einfach Wissenswertes - erreichen nicht nur den logischen Verstand, sie aktivieren auch den Bereich des Gehirns, der in Bildern denkt und Gefühle weckt. Wir hören Geräusche aus dem Labor und sind mittendrin. Hören weckt die Lust zu assoziieren, schon beim Radio machen.