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Warum fängt eine gut ausgebildete Juristin vor Freude an zu singen, wenn sie einen schlecht bezahlten Praktikumsplatz im Medienbüro Hamburg bekommt? Einen Platz, der viel Arbeit verspricht, insbesondere an den Wochenenden? Der nichts mit Jura zu tun hat?
Auf diese Fragen gibt es mehrere Antworten:
1. Das Medienbüro Hamburg bietet jährlich mehr als 50 journalistische Seminare an. Praktikanten nehmen kostenlos an den Seminaren teil, für die andere Teilnehmer zwischen 150 und 400 Euro aufbringen müssen.
2. Die Dozenten der Seminare arbeiten für renommierte Medien wie den NDR oder den Spiegel. Sie betreiben keinen Boulevard-Journalismus, sondern wollen verantwortungsbewusste Meinungsbildung fördern.
3. Das Praktikum beinhaltet alle Bereiche, mit denen ein Journalist im modernen Medienzeitalter zu tun hat: Online, Fernsehen, Hörfunk, Printmedien, Digitalschnitt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
4. Zu guter Letzt kommt es vor, dass studierte Juristen die erste Fluchtmöglichkeit aus ihrer Fachidiotie wahrnehmen und sich einem lebendigeren und spannenden Genre widmen: Dem Journalismus.
Im Medienbüro machte ich meine ersten Schritte im professionellen Bereich der Printmedien und des Hörfunks. Durch die Ausbildung in den Seminaren lernte ich Reportage, Bericht, Feature, Personalie, Porträt und Nachricht kennen. Das Schreiben für Auge und Ohr ist ein Handwerk, das erlernt werden kann und zahlreichen Regeln folgt. Kreative Ideen und Konzepte habe ich im Kopf, sie aber so in Worte zu fassen, dass der Leser oder Hörer gebannt bis zum Ende ist, lernte ich erst im Medienbüro.
Das führte zu meinen ersten Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen und im Hörfunk. Die deutsche Sprache ist eine starke, ausdrucksvolle Sprache, die viele Facetten hat. Mit ihr sorgsam umzugehen, um verantwortungsvollen Journalismus zu betreiben, ist mein Berufswunsch. Das hat das Praktikum im Medienbüro bestätigt. Es hat mir viel Mut gemacht.
Ein halbes Jahr mit einem Haufen Arbeit und spannenden Menschen liegt hinter mir. Ich bin froh, die vielen Dozenten und Kursteilnehmer kennen gelernt zu haben. Und auch die Kollegen aus dem Medienbüro haben es mir ermöglicht, meinem Berufsziel näher zu kommen. In der Mädelsrunde hatten wir viel Spaß und eine intensive Zeit. Das werde ich vermissen.
Ich blicke ein letztes Mal aus dem Fenster des Medienbüros: Auf das kleine Schaf aus Stein, das auf dem Dach unter meinem Fenster steht. Der Schnee hat seinen Rücken mit Puderzucker bestäubt. Inmitten sanfter weißer Hügel scheint es friedlich zu grasen, bei Wind und Regen, Hagel und Sonnenschein. Hartnäckiges Ding. Ich beschließe, sein Bild in meinem Kopf zu speichern. Ein guter Dozent hat mir mal gesagt: „Nicht die Besten schaffen es im Journalismus, sondern die, die am hartnäckigsten sind.“
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Können Sie Kaffee kochen? Das war die erste Frage in meinem Vorstellungsgespräch im Medienbüro gewesen. Und zugegeben, sie hatte mich zunächst irritiert. Doch vorweggenommen: Daran, dass „Praktikum“ von „praktizieren“ kommt, sollte ich während meiner sechseinhalb Monate in Hamburg nicht zweifeln.
Journalist wollte ich werden. Nichts leichter als das. Journalist sein kann ja jeder. Jeder, der sich so bezeichnet, ist auch einer. Formal gesehen ist das richtig, aber ganz so einfach ist es eben doch nicht. Und deshalb hieß es nach Abitur und freier Mitarbeit bei der Neuen Osnabrücker Zeitung für mich: Ab ins Medienbüro!
In meiner Situation zwischen Schule, Zivildienst und Studium konnte mir nichts Besseres passieren, als Praktikant im Medienbüro zu sein.
Was ich schon konnte, habe ich verbessert. Was ich nicht konnte, habe ich gelernt. Was ich noch nicht kannte, habe ich kennengelernt. Print, Radio, TV, Fotografie und PR: In allen Bereichen habe ich mich fortgebildet. Meine große Liebe ist nach wie vor der Printjournalismus, zu meiner zweiten Liebe ist das Radio geworden.
Das Praktikum im Medienbüro beende ich zwar ohne Abschluss. Aber gemessen an der Menge von Dingen, die ich lernen durfte, kommt es einer Ausbildung gleich. Ich vermute, dass es nicht viele journalistische Praktika mit vergleichbarem Umfang gibt.
Jetzt werde ich in Bamberg Politikwissenschaften mit öffentlichem Recht als Nebenfach studieren. Und dann geht es weiter, geradeaus in den Journalismus.
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Leicht verständlich Schreiben. Am besten aktive Verben benutzen. Und natürlich die Sätze schön kurz halten. Interessant und ansprechend soll der Text sein, nicht langweilig. Am Anfang dachte ich nur: „Oh Gott, das bekomme ich nie hin.“
Aber das erste, was mir in meinem Praktikum im Medienbüro gelehrt wurde: Journalismus ist ein Handwerk, das man erlernen kann. Und als ein Dozent zu mir sagte: „Keine Panik, Journalisten fallen nicht vom Himmel. Man muss nur an sich arbeiten“, war ich etwas beruhigter. An sich arbeiten, das kann man ziemlich gut im Medienbüro. Egal ob schreiben, sprechen, Interview führen oder Radiobeiträge produzieren, im Medienbüro kann man alles lernen – wenn man will. Und zwar von den Besten, denn die Dozenten sind alles erfolgreiche Journalisten.
Kritisch denken und nachfragen, auch das ist etwas, was ich gelernt habe. Steckt da nicht doch etwas dahinter, was so leicht und locker dahin gesagt wurde? Warum macht der oder diejenige das überhaupt, was bezweckt sie damit? Geh mit offenen Augen und Ohren durchs Leben, die meisten interessanten Themen liegen auf der Straße. Auch das habe ich während meines Praktikums gelernt.
So kann ich ein Praktikum im Medienbüro Hamburg nur empfehlen. Und zwar für blutige Anfänger als auch für diejenigen, die schon Erfahrungen haben. Im Journalismus lernt man schließlich nie aus.
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Das Praktikum im Medienbüro hat mich in die wichtigsten Grundlagen des Journalismus eingeführt.
Und dabei meine Sinne geschärft für unseriösen oder platten Verlautbarungsjournalismus.
Gutes kritisches Recherchieren, Nachfragen und Präsentieren ist gar nicht so einfach. Zum Glück kann man das lernen – zum Beispiel im Medienbüro.
Außerdem habe ich viel Kontakte knüpfen können und in den Hörfunk reingeschnuppert – Schneiden und Texten fürs Radio, Moderieren im Studio, damit wäre ich sonst sicher kaum in Berührung gekommen.
Fazit: Es hat sich gelohnt und als kritischer und wacher Geist durchs Leben zu gehen ist auch unabhängig von der Journalistenkarriere ein absolutes Plus.
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Ich empfehle das Praktikum im Medienbüro weiter, weil es ein guter Ort ist, den beruflichen Alltag in netter Atmosphäre kennen zu lernen. Es ist ein Praktikum, wie es sein sollte: Man lernt viel, kann sich selbst ausprobieren und steht nicht ständig am Kopierer oder der Kaffeemaschine, wie das andernorts schon mal der Fall sein kann. Und dann kann man hier auch gut feststellen, ob ein Beruf im journalistischen Bereich einem überhaupt liegt.
Außerdem lässt sich Rita viel Zeit, Fragen zu klären und abgegebene Arbeiten zu korrigieren. Man muss keine Angst haben, Fehler zu machen, denn der Umgangston ist hier sehr freundschaftlich. Zudem ist auch der Arbeitsalltag nicht eintönig: Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und bekommt viele neue Anregungen.
Zusammengefasst heißt das: Es macht Spaß, im Medienbüro zu lernen!
Ich bin durch das Praktikum im Medienbüro viel selbstbewußter und selbständiger geworden und habe festgestellt, dass Arbeiten Spaß machen kann. Vor allem, wenn man nicht nur irgendwelche Aufträge ausführen muss, ohne einen Sinn in der eigenen Tätigkeit zu sehen. Die Erfahrungen, die ich im Medienbüro gemacht habe, haben mir bei weiteren Jobs und Entscheidungen sehr geholfen.
Zudem bleiben die Tipps der Profis in den Seminaren wesentlich besser hängen, als jedes noch so gute Fachbuch. Auch für die Seminare gilt, dass man aus seinen eigenen Fehlern lernen und selbst aktiv sein kann und nicht zwei Tage nur dem Seminarleiter zuhören muss. Das finde ich auch ganz wichtig!
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Ich habe mein Praktikum im Medienbüro direkt nach meinem Abitur im Sommer 2000 angefangen. Für mich war klar, dass ich journalistisch arbeiten wollte - wie genau, das wusste ich allerdings nicht. Eigentlich dachte ich immer, dass ich schreiben will - durch die Arbeit im Medienbüro haben sich meine Schwerpunkte aber schnell aufs Radiomachen verlagert.
Dadurch dass ich im Medienbüro im Prinzip machen konnte, was ich wollte, immer aber die klare Unterstützung von Rita Weinert und den Seminarleitern im Hintergrund wusste, habe ich etwas sehr Wichtiges gelernt: eigene Ideen zu entwickeln, die Augen aufzuhalten, seiner Spürnase zu vertrauen und seinen eigenen Stil zu finden und auszubauen. Unschätzbar wichtig sind auch alle Grundlagen der Organisation, des Umgangs mit den unterschiedlichsten Menschen, das Reagieren auf stressige Situationen. Das alles sind Dinge, die auf meinem weiteren Weg, ob Job oder Studium, sehr wertvoll waren. Ich bin dann doch nicht beim Radio gelandet, weil ich beim nächsten Praktikum gemerkt habe, dass es mich mehr zum Fernsehen zieht - zu der Entscheidung wäre ich ohne den "Vorbau" Medienbüro aber womöglich gar nicht gekommen.
In meinem dem Praktikum folgenden Volontariat war ich manchmal mit sehr fragwürdigen journalistischen Methoden und Themen konfrontiert. Dass ich meine Grenzen ziehen konnte, habe ich im Medienbüro gelernt - weil dort eben Raum war, eigene Positionen zu beziehen und alles in Frage zu stellen. Ich glaube, das Wertvolle an der Arbeit im Medienbüro ist, dass jeder Praktikant sich seinen Bereich erspüren kann, in dem er sich besonders wohl fühlt und das, was er machen will, so viel üben kann, wie er möchte. Mit einer engagierten und begeisterungsfähigen, nicht zuletzt professionellen Unterstützung von Rita Weinert und den Seminarleitern.
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Im Februar 2000 habe ich das erste Mal Hamburger Seeluft geschnuppert. Die Stadt kannte ich bisher nur aus Rotlicht-Reportagen und dem ARD-Großstadtrevier. Ein halbes Jahr lang war sie mein zuhause - und ist zu meiner deutschen Lieblingsstadt geworden.
Der Empfang von Rita Weinert und ihren Mitarbeitern im Hamburger Medienbüro war großartig. Ein wunderschöner Altbau mit hohen Decken. Ich fragte mich nur die ganze Zeit: "Wo ist hier noch ein Hörfunkstudio untergebracht?" Rita öffnete eine weiße Holztür am Ende des Büros: Dahinter war ein Mischpult, zwei Schnittplätze und eine Sprecherkabine. Im Medienbüro steckt viel mehr, als der erste Blick erkennt.
Moderatoren vom NDR, Redakteure vom Spiegel, Reporter vom Abendblatt: Im zarten Alter von 19 Jahren schon bei solch erfahrenen Journalisten zu lernen, ist eine großartige Sache. Als Praktikant habe ich an den Seminaren des Halbjahres teilgenommen. Darüber hinaus konnte ich mit anderen Praktikanten monatlich eine Radiostunde "Skyline" betreuen.
Profitieren werde ich von dem Praktikum im Medienbüro vermutlich während meines gesamten Berufslebens. Ich konnte bisher immer wieder auf das zurück greifen, was ich gelernt habe.
Pares Nuri ist seit Anfang des Jahres Trainee bei der Kommunikationsagentur Hill & Knowlton in Frankfurt.
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Im Medienbüro habe ich ein Super-Jahr gehabt. Ich habe mehr spannende Sachen erlernt und erlebt, als ich es mir vorher erhofft hatte. Vor der Studentenzeit konnte ich mich noch einmal so richtig austoben, und das schon in meinem Traumberuf. Mit Radio Skyline war ich insgesamt mehrere Stunden Live on Air, das bietet einem kaum ein anderes Praktikum. Vor der Sendung recherchieren, Interviews führen, Beiträge schreiben, sprechen und mischen, Moderationen überlegen und Musik auswählen - das war das Radiokomplettprogramm!
Dazu gab es zig Seminare mit absoluten Topjournalisten. Dafür hat es sich gelohnt, sich sonntags früh aus dem Bett zu quälen: Jede Menge Know How, spannende Geschichten über das "echte" Journalistenleben und nebenbei viele nette und auch wertvolle Kontakte.
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Wozu ein Praktikum im Medienbüro? Das kennt doch sowieso kaum einer und bringt mir das überhaupt was? Nicht das ich die ganze Zeit Kaffee koche und kopieren muss.
Das waren die ersten Fragen, die mich beschäftigten als ich meine Zusage in der Tasche hatte und es um die Entscheidung ging.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, dachte ich mir und zog für ein Jahr nach Hamburg. Hamburg an sich ist ja sowieso schon die schönste Stadt der Welt und dann noch ein cooles Praktikum dazu, kann mir soviel Glück passieren?
Auf jeden Fall! Die 12 Monate waren echt eine große Bereicherung für mich. Klar, ich musste auch Kaffee kochen, aber wie soll sonst ein harter Journalistentag überstanden werden.
Gleich am ersten Tag produzierte ich meine erste Straßenumfrage und war richtig stolz darauf. In den Seminaren hab ich viel gelernt und nette Teilnehmer und auch Dozenten kennen gelernt mit denen ich heute noch Kontakt habe. Am besten war natürlich die monatliche Radiosendung.
Recherche, Straßenumfragen, Musikauswahl, Anmoderation, Abmoderation und ganz wichtig der Sendeplan und dann „ON AIR“ gehen. Alles das habe ich von der Pike auf gelernt und es hat super viel Spaß gemacht. Hinzu kommt natürlich die lockere Atmosphäre im Büro und die netten Kollegen, damals noch Tobias Uhlig, Katharina Grimm und Iris Ehlberg, sowie Rita Weinert als Chefin und Christiane Brecklinghaus.
Ich kann das Praktikum nur empfehlen, da man wirklich in viele Bereiche des Journalismus hineinschnuppern kann. Es erleichtert vielleicht auch die Berufswahlentscheidung und knüpft erste Kontakte mit anderen Journalisten, die einem immer gute Tipps geben können.
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Das Medienbüro finde ich einfach klasse! Ich habe seit meinem Praktikum auch viele andere Fortbildungen besucht, aber die Medienbüro-Seminare orientieren sich richtig nah an der Realität und Praxis. Ich zehre bis heute von der Schreibwerkstatt, um nur ein Beispiel zu nennen. Mit der Kritikerin Rita hatte ich als Praktikant eine sehr gute Lehrerin, was das leicht verständliche Schreiben betrifft. Die Texte, die wir für die Moderationen bei Skyline schreiben mussten, sind Texte zum hören. Sie müssen sofort verstanden werden! Und das passt beim Schreiben auch auf viele Nicht-Hörfunk-Bereiche.
Heute bin ich Fundraiser, das heisst ich schreibe auch Pressemitteilung und vor allem viele Briefe, auch die sogenannten "Bettelbriefe". Die Texte müssen dem Leser schnell und klar verständlich machen, mit wieviel Euro was für unsere Waisenkinder erreicht werden kann.
Ich empfehle ein Praktikum im Medienbüro, weil es eine fundierte journalistische Ausbildung ist. Hier lernt der Praktikant sprechen und schreiben, was in der Schule bis zum Abi leider nicht erfolgt.