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Die Trommlerin, die fast taub ist und Weltkarriere macht. Das Mädchen, das Kopfschmerzen bekommt, weil es mit der rechten Hand schreibt. Der salzige Wind, der über den Atlantik auf das Schiff weht. Hören, fühlen, schmecken: Die Wahrnehmung der Sinne führt mich in Reportagen und Porträts immer wieder zu inspirierenden Menschen und Themen. Zu dem Porträt über Evelyn Glennie in "Welt am Sonntag", zu dem Report über umgeschulte Linkshänder im "Stern", zur Reportage von der Queen Mary 2 auf der Fahrt nach New York im Weekend-Journal des "Handelsblatt".
Ich war Lokalreporter in Frankfurt am Main, wurde stellvertretender Chefredakteur des "Journal Frankfurt", arbeitete in Hamburg bei der "Woche" als leitender Redakteur für Medien und Politik. Doch die Erfahrung, die mich für die Sinne und neue Themen öffnete, war ein Sabbatjahr.
Ich nahm mir eine Auszeit. Nichts tun, Zeit schöpfen. Die Wahrnehmung änderte sich. Heute liebe ich es, sie zu schulen – in Seminaren und Coachings von Lehrern wie dem Schweizer Mediziner Robert Fischer, dem mongolischen Dichter Galsan Tschinag und dem Hamburger Gestalttherapeuten Helmut Radke. An der Filmschule Hamburg Berlin besuchte ich die Autorenschule und schrieb ein Drehbuch. Seit zwei Jahren gebe ich an einer Ganztagesschule Kurse für Kreatives Schreiben und die Schülerzeitung.
Als freier Journalist, Jahrgang 1967, lebe ich mit meiner Frau Margarete in Hamburg. Wie ich andere Menschen in meinen Reportagen und Porträts besser erfahrbar machen kann? Indem ich selber bewusst Erfahrungen mache. Das "Training der Sinne" lädt dazu ein – durch Übungen, die das Bewusstsein für die Wirklichkeit schärfen.
Homepage mit Reportagen und Porträts: www.joachimwehnelt.de
Als Dozent gibt Joachim Wehnelt das Seminar Training der Sinne.