Regina Gasper, Hamburger Abendblatt
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"Journalismus hört niemals auf", sagte mir ein Fernsehmensch, als ich mit Mitte zwanzig in den Beruf hineinschnupperte. Ich machte gerade meine ersten Praktika und wusste nicht, ob ich seinen Satz drohend oder freundlich verstehen sollte. Inzwischen ist mir klar, was er gemeint hat: Journalist kann man nicht halbherzig sein. Die Begegnungen mit anderen Menschen, die Erkenntnisse, die Eindrücke lassen sich nicht nach Redaktionsschluss einfach abstellen. Vieles beschäftigt mich in meiner Freizeit weiter: Habe ich es richtig geschrieben, bin ich meinem Gegenüber gerecht geworden, ist die Story überhaupt interessant?
Journalismus ist, auch wenn es bisweilen nicht den Anschein hat, ein Beruf mit Zwischentönen. Täglich können wir Journalisten die Welt in neuen Nuancen beschreiben. Und das begeistert mich heute genauso wie in meinen ersten Berufsjahren. Diese Freude möchte ich ihnen gerne weitergeben. Lassen Sie uns gemeinsam suchen, diskutieren und gute Texte schreiben.
Woher ich komme? Ich habe in verschiedenen Städten Französisch und Theologie studiert, in Paris gearbeitet, zahlreiche Praktika gemacht und schließlich die Springer-Journalistenschule absolviert. Seit 1996 bin ich beim Hamburger Abendblatt.
Ich bin Anfang 40, kinderlos und mit einem sehr lustigen Werbetexter verheiratet.
Im Medienbüro unterrichtet Regina Gasper die Königsdisziplinen Porträt und Reportage.





